Peritoneale Metastasen - Was tun? 10 Jahre Erfahrung an der Charité

Referent(en)
Entnehmen Sie bitte dem Programm
Veranstaltungsort
Charité Comprehensive Cancer Center
Luisenstr. 58-60
10117 Berlin
Bettenhochhaus, 21. Ebene Konferenzraum G&H
Termin(e)
  • 27. Feb. 2019, 16:00-20:00 Uhr
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Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Onkologie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tumortherapie.
Die multimodale Therapie peritonealer Tumoren ist ein Paradebeispiel für eine eng abgestimmte und präzise durchgeführte Behandlung. Die Operation spielt dabei die zentrale Rolle, und die Qualität des Eingriffes ist für die Prognose der Patienten entscheidend. Für primäre und sekundäre Tumoren des Peritoneums stand den Patienten in der Vergangenheit
lediglich eine systemische palliative Chemotherapie zur Verfügung. Eine wesentliche Verbesserung der tumorassoziierten Symptome zum einen und eine Verlängerung des Überlebens zum anderen kann mit zytoreduktiver Chirurgie (CRS) günstig beeinflusst werden.
Da eine Komplettentfernung selten erreicht werden kann, wurde die CRS mit einer intraperitonealen hyperthermen Chemotherapie (HIPEC) kombiniert, um Tumorreste oder auch freie Tumorzellen zytotoxisch zu eliminieren. Dieses kombinierte Vorgehen bei Patienten mit peritonealen Metastasen gastrointestinaler Tumore wird an der Charité Campus CCM|CVK jetzt
seit mehr als 10 Jahren mit Erfolg durchgeführt. Mit diesem Symposium möchten wir Ihnen einen aktuellen Überblick zu peritoneal metastasierten gastrointestinalen Tumoren geben.

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