Leben und Sterben als ein Ganzes in Würde

Palliativstationen und Hospize dienen der Unterstützung unheilbar kranker Patienten und ihrer Angehörigen.
In der Palliativstation (lat. Pallium = Mantel, Care = umsorgen) werden die Menschen intensiv schmerzlindernd behandelt, betreut und auch die zumeist tief erschütterte Seele begleitet.

Die Hospizbegleitung beginnt in der letzten Lebenszeit eines Menschen, der Abschied kann vorbereitet werden.
Die Tabuthemen Tod und Sterben sind für die Betroffenen und ihre vertrauten Menschen meist sehr belastend. Speziell ausgebildete Pflegekräfte und Fachpersonal widmen sich mit Fürsorge und Beistand den Wünschen und Bedürfnissen des Sterbenden, um sein Ende menschlich und selbstbestimmt zu gestalten. Gemeinsam werden auch ethische Fragen wie die Entscheidungsfähigkeit oder Patientenverfügungen besprochen.

Ehrenamtliche Begleiter schenken Zeit und schaffen ein Stück Alltag in das Leben der Betroffenen.

See in Abenddämmerung

Foto von Herrn Dipl.-Psych. Urs Münch zur Verfügung gestellt