Sprechstunde Familiärer Brust- u. Eierstockskrebs

Klinik für Frauenheilkunde der Charité

Für Frauen, in deren Familie Brust- oder Eierstockkrebserkrankungen aufgetreten sind, wird eine spezielle Früherkennungsuntersuchung in drei Schritten angeboten:


Am Anfang steht die Beratung und Betreuung durch Humangenetiker, Gynäkologen und Psycho-Onkologen. Zusammen erfassen die Ärzte neben der Zahl und Art der Erkrankungen in der Familie - wenn möglich bis zur dritten Generation - auch die individuelle Situation der Frauen, die dokumentiert wird.
Wenn die Stammbaumerfassung ergibt, dass die Wahrscheinlichkeit einer erblichen Belastung hoch ist, folgt in einem zweiten Schritt eine Analyse der Brustkrebsgene BRCA1 und BRCA2. Durch eine Mutation, eine Genveränderung, können die normalen Funktionen dieser Gene, die das Zellwachstum und die Zellteilung kontrollieren, gestört sein.
Wenn eine Mutation vorliegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass die betroffene Frau an Brust- oder Eierstockkrebs erkrankt, 65 bis 85 Prozent. Deshalb wird für diese Risikopatientinnen ein strukturiertes Früherkennungsprogramm eingeleitet. Dieses umfasst: (jedes halbe Jahr eine Sonographie; jedes Jahr eine Mammographie; jedes Jahr eine gynäkologische Untersuchung; jedes Jahr ein MRT, wenn das Mutationsrisiko bei 30 Prozent liegt, ab dem 30. Lebensjahr)

Wann?

Freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr


Wo?

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte
Chariteplatz 1
10117 Berlin


Anmeldung:

Die Patientinnen erhalten über die Hotline mit der Nummer 030-450564272 erste Informationen, die Ihnen dann auch per Mail oder Post zugesandt werden können.

Telefon: (0 30) 450564272
Fax: (0 30) 450564947
E-Mail: brustzentrum@charite.de


Verantwortlicher Arzt:

Leiter des Brustzentrums: Prof. Dr. A. Schneider, M.P.H.


Weitere Informationen:

Homepage des Brustzentrums


Letzte Änderung am Dienstag, 22. Mai 2012 um 10:34:41 Uhr.


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