Rehabilitation beim Zervixkarzinom
Posttherapeutische Komplikationen
- revisionsbedürfige Blutung
- Wundheilungsstörung
- Abszess
- Ileus
- Ureterkomplikationen
- Fistelbildung
- Peritonitis
- sekundäres Bein- und Genitallymphödem
- Thrombose
- Lungenembolie
- Harnwegskomplikationen
- Nierenversagen
- nach Chemotherapie: Toxizitäten (z.B.: neurologische (Polyneuropathie))
- nach Radiatio: Schleimhautentzündung (Zystitis, Proktitis)
Rehabilitationsbezogene Funktionseinschränkungen und Behinderungen
- Störung der harnableitenden Organe (Stauungen, Ureterläsionen, Zystites)
- Fistelbildungen (Blasen- und Ureterfisteln)
- Bildung von Lymphödemen, ggf. im Genitalbereich, sowie von Lymphzysten
- Harn- und Stuhlinkontinenz
- Schmerzen
- Durchfälle, Proktitis u. ä. als Folgen der Strahlentherapie
- Folgezustände nach einer möglichen Chemotherapie (Infektion, Anämie, Thrombozytopenie, Granulozytopenien etc.)
- psychologische Probleme der Krankheitsbewältigung
- Sexualstörungen
- soziale und familiäre Rehabilitationsbedürftigkeit
Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen
- weiterführende Thromboseprophylaxe
- Inkontinenztraining
- Schmerztherapie
- physiotherapeutische Maßnahmen (manuelle Lymphdrainage und ggf. Kompressionstehrapie)
- Kost- und Ernährungsberatung
- Behandlung von Begleiterkrankungen
Letzte Änderung am Mittwoch, 8. Februar 2012 um 17:49:42 Uhr.